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Nézsa cimer

Német

Die römisch-katholische Kirche

visszaDie römisch-katholische Kirche

templom_03Die Kirche des Heiligen Jakob (aus dem 16. Jahrhundert, Jahr der Errichtung: 1575) stand im Sztara Gyegyina (Ur-Dorf) genannten Teil des Ortes, auf dem Friedhof gab es allerdings noch eine weitere Kirche.

Die heutige Kirche wurde im Jahre 1700 aus Spenden der Gläubigen wiederaufgebaut. Hierzu wurde das Baumaterial der mittelalterlichen Kirche verwendet. Auf Initiative von Graf István Klobusitzky wurde 1760 ein Kirchturm errichtet. Im Jahre 1799 wurde die Kirche umgebaut und erweitert. 1934 wurde das Gebäude nochmals erweitert und der alte Kirchturm durch einen neuen ersetzt. 1998 wurde die Kirche außen und innen renoviert. Die Pfarrei existiert bereits seit 1575, die ersten Kirchenbücher stammen aus dem Jahre 1714.

Die dreischiffige, annähernd nach Osten ausgerichtete Kirche stellt sich im Barokkstil dar. Den Kirchturm, der sich an der Frontseite der Kirche erhebt, schmücken ein Gürtelsims und ein Uhrensims. Dem Turm schließt sich eine volutierte Giebelmauer an. Der Eingang zur Kirche unterhalb des Turms hat die Form eines Rundbogens, die Fenster die eines Krummbogens. Der Turm hat eine barokke Zwiebelspitze.

templom_01Die Mauern der Kirche werden überall von Lisenen gegliedert, vor dem Eingang der beiden Seitenschiffe befinden sich kleine Vorhallen, die sich auf Pfeiler stützen.

Das Gebäude ist von einem hohen Sockel umgeben, dessen Baumaterial und Bauweise unterschiedlich sind und so die einzelnen Bauabschnitte deutlich vor Augen führen. Der Kirchenchor ist gerade ausgerichtet, auf beiden Seiten befindet sich eine Sakristei. Das Haupt- und die Seitenschiffe sind dreigegliedert, über den gesamten Innenraum erhebt sich ein Kappengewölbe.

Die Seitenschiffe werden mittels der Durchgänge zwischen den Säulen mit dem Hauptschiff verbunden.

die Statue des Heiligen Johannes Nepomuk

templom_02Auf dem Vorplatz der Kirche steht die Statue des Heiligen Johannes Nepomuk. Die Plastik wurde um 1820 in klassizistischem Stil angefertigt. Sie steht auf einem breiten steinernen Sockel (82 x 66 x 150 cm), wurde aus Sandstein angefertigt und hat eine Höhe von 160 cm. An einigen Stellen sind Farbspuren zu erkennen. Auf dem Kopf des Heiligen befindet sich eine mit Sternen geschmückte Glorie.

die gotischen Mauerreste auf dem Hof der Pfarrei

templom_04Gotische Mauerreste - die vermutlich von einer der beiden mittelalterlichen Kirchen stammen - wurden bei der Erweiterung der römisch-katholischen Kirche im Jahre 1935, bei der Renovierung der Seitenmauer des Hauptschiffes, gefunden. Heute werden die drei Mauerstücke auf dem Hof der römisch-katholischen Pfarrei aufbewahrt. Das charakteristischste Stück ist ein Teil eines Spitzbogenfensters mit drei Einkerbungen und einem Kreis mit 42 cm Durchmesser.

Eindeutig bestimmbar ist auch der Fensterbogenschloßstein, an dem die Fensterabschrägung klar zu erkennen ist. Der Steg an der äußeren und inneren Seite ist hohl. Das waagrechte Maß der einstigen Wandfläche beträgt 78 cm.

Das dritte Mauerbruchstück weist reich gegliederte, zueinander waagrechte Details auf. Es war offenbar Bestandteil eines Fensterrahmens, Sockels oder einer Brüstung.

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